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Creatin - Das solltest Du wissen

Creatin ist ein körpereigener Stoff, den unser Organismus u.a. in der Niere, der Leber und der Bauchspeicheldrüse mittels der drei Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin herstellen kann. Es wird also selbst vom Körper hergestellt, jedoch nehmen wir es auch durch unsere Nahrung, v.a. durch rotes Fleisch, auf.

Creatin dient dem Körper als schnell verfügbare Energiequelle für Belastungen, die ca. 10 bis maximal 20 Sekunden andauern. Nachdem zunächst die Adenosin-Triphosphat-Speicher (ATP-Speicher) in den Zellen geleert werden, wird neues ATP aus Kreatinphosphat resynthetisiert, das dem Körper anschließend zur Verfügung steht. Dies kann die Maximalkraft und die Explosivkraft steigern und unterstützt bei intensiven Trainingsbelastungen.

 

Zu beachten ist, dass die Creatin-Speicher erst nach einer Pause von 2 bis 5 Minuten wieder voll einsetzbar sind.

Die Einnahme von Creatin kann die Speicher um 20-30% mehr füllen, was wiederum die Energiebereitstellung optimiert und zu einer verzögerten Erschöpfung führen kann. Je mehr Creatin also in der Muskelzelle zur Verfügung steht, desto länger sind unsere Muskeln fähig, ein Maximum an Leistung zu vollbringen. Man kann somit sagen, dass Creatin unsere Leistungsfähigkeit während kurzfristigen Belastungen erhöht.

 

 

Anschließend wird es im Körper, genauer gesagt in den weißen, schnell zuckenden Typ II Muskelfasern gespeichert. Dort bindet es Wasser, sodass die Muskeln praller aussehen, da das darüber gelagerte Fett stärker nach außen gedrückt wird.

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